Droht uns ein Zweites Mittelalter?

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Cluse Krings geboren in Aachen 1959.
Nordamerikastudien am John-F.-Kennedy Institut, FU Berlin.
Studium der Ethnologie/ Social Anthropology an der FU Berlin.
Mit Wiglaf Droste Gründer der Höhnenden Wochenschau.
Journalistische Beiträge für Radio Brandenburg, SFB, ORB, Zitty, Tip, Freitag, Tageszeitung, Neues Deutschland.
Erforschung der Ursprünge des maurischen Andalusien.
Musikalische Projekte mit Musikern aus Berlin, Almería und Kairo.
Lebt und arbeitet als freier Autor in Almería und München.
Kategorie:

Beschreibung

Deutsche Ausgabe erhältlich.

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Cluse Krings, „Droht uns ein Zweites Mittelalter? Vom Untergang der Moderne“

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Seit Jahrzehnten schon findet auf der humanistischen, fortschrittlichen und modernen Seite des politischen Spektrums keinerlei Theoriediskussion mehr statt.
Stattdessen überlässt man die Hoheit über Begriffe und Entwicklungen einer zunehmend reaktionären Rechten, der ein entsprechender Durchmarsch gelungen ist.

Dieser Essay will den abgerissenen gesellschaftlichen Diskurs wiederbeleben.

Mit einer dreifachen Hypothese, die das Hier-und-Jetzt ungeschönt abbildet.
Dass nämlich …

‣ die Moderne bereits schleichend untergegangen sei,
‣ ohne dass wir es recht bemerkt hätten,
‣ dass wir derzeit unumkehrbar in ein neues Zeitalter hineinschlittern
‣ und dass Politiker wie Wirtschaftsbosse SARS-Cov-2 zur Beschleunigung dieser Transition verwenden.

 

Das bedeutet nicht, dass es das Virus nicht gibt, sondern dass die Gunst der Stunde genutzt wurde, in einem Jahr durchzusetzen, was ansonsten noch ein Jahrzehnt benötigt hätte.

Inzwischen nehmen wir Einschränkungen unserer Rechte hin, die vor vierzig Jahren undenkbar gewesen wären.
Wie unter einem Brennglas wird nun sichtbar, dass sich die Errungenschaften einer ganzen Epoche auflösen.
Wir bekommen eine Vorstellung von dem, was die Zukunft uns bringen wird.

Dann jedenfalls, wenn wir keine Gegenmaßnahmen ergreifen.

Die aber bedürften einer profunden Analyse, um nicht ins Leere zu laufen.

Ist das Heute nun eine Wiederauflage des Mittelalters?
Der Gedanke erscheint absurd, solange wir uns das Mittelalter nur mit Eselswagen,
steinernen Burgen und königlichen Reitern vorstellen.
Was aber, wenn das neue Mittelalter mit Drohnen daherkäme, mit elektronischer Sicherheitstechnik, mit WhatsApp?
Wenn das Zweite Mittelalter technisiert wäre?

Doch warum wäre es dann ein Mittelalter?

Weil die Sozialstruktur sich inzwischen wieder der der Vormoderne annähert.
Weil uns Bürgerrechte abhanden kommen und wir den neuen Eliten so sehr ausgeliefert sein werden, wie die Menschen des Mittelalters ihren Fürsten und Königen.
Weil die Wissenschaft an Bedeutung verliert und ungeprüfte Behauptungen, Aberglaube und Ignoranz an deren Stelle treten.

Die Analyse nimmt die Komplexität des Epochenbruchs ernst und beleuchtet ihn multidisziplinär.

Eine umfassende Untersuchung der Zeit, in der wir leben.

Zusätzliche Information

Gewicht 0,68 kg
Größe 21 × 15 × 3,4 cm